Manuelle Therapien

 

 

Da ich zu den einzelnen Therapien keine Ausführungen zu  Gesunderhaltung bzw. Heilungsaussagen vornehmen kann (lt. Heilmittelwerbegesetz), werden lediglich Beschreibungen der einzelnen Methoden dargeboten. 

 

 

 

• Craniosacrale Therapie:

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Das Grundprinzip der cranialen Osteopathie ist eine verbesserte Selbstregulation des gesamten Organismus, ausgelöst durch Lösetechniken am Kopf einerseits und dem raumgebenden "Lauschen" des Behandlers andererseits.

Der craniosakrale Rhythmus wird angeregt, in seinen harmonischen Zyklen zu Fliessen - dadurch erlangt der Patient eine vermehrte ganzheitliche Eigenwahrnehmung und Weisheit über seinen Körper.

Da wir uns hier in der feinstofflichen Ebene befinden, können jederzeit unvermutet Emotionen auftreten, die lange Zeit in den Zellen des Körpers gespeichert waren und an die Oberfläche gelangen. 

 

Ursprünge:

 

Dr Sutherland entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Basis der Osteopathie die Craniosacrale Osteopathie.Mit der Zeit und durch weitere Nachfolger entstand eine zunehmend energetisch-feinstoffliche, behutsame und dennoch auf biomechanischen Prinzipen beruhende Methode, mit deren Hilfe heute viele Menschen tiefgehende Heilungsprozessen bereits erfahren haben.

Nicht zuletzt dank Dr. John Upledger (USA) wurden verschiedene Methoden einer breiteren Öffentlichkeit und wissenschaftliche Grundlagen verständliche gemacht. 

 

Grundsätze des Cranio-Sacral-Systems (CSS):

 

Diese Therapie ist der manuellen zuzuordnen, geht jedoch durch die Miteinbindung der seelisch-geistigen Ebene weit darüber hinaus und folgt dem Prinzip des Los-Lassens. 

Den Schwerpunkt der Behandlung bildet das Einheitssystem von Schädel (mit seinen zugehörigen Nähten, Knochenverbindungen und der Ventrikelflüssigkeit), Wirbelsäule und dem Kreuzbein, nämlich dem Zentralen Nervensystem.

Das Zentrale Nervensystem wiederum besteht aus dem Gehirn mit den verschiedenen Hirnanteilen und dem Rückenmark, der "Autobahn" zwischen dem Gehirn und den Spinalnerven.

Der Hirnflüssigkeit (Liquor) kommt dabei eine zentrale Bedeutung bei: 

Zum einen steht stützt sie das Nervengewebe und schützt dieses vor äußeren Einwirkungen - zum anderen versorgt sie das Hirn mit wichtigen Nährstoffen.

 

Die Cranio-Sacral-Therapie basiert nun auf der Annahme, dass sich der primäre Atemmechanismus durch rhythmische Pulsationen des Gehirn- und Rückenmarksliquor auf die äußeren Gewebe und Knochen überträgt. 

Dadurch gelangt dieser "Lebensatem" über die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit in alle Körperzellen. Die regulierenden Kräfte des Organismus können sich danach neu ordnen und reorganisieren.

 

Hinweis: Im Gegensatz zu der Osteopathie können hier keinerlei Heilaussagen zu dieser Methode gemacht weren, da sie bislang wissenschaftlich nicht bewiesen wurden.(Heilmittelwerbegesetz §3 Satz 1 iVm §5 )

 

Nochmals zum Verständnis:

Im Gehirns befindet sich das innere Ventrikelsystem, das als Hohlraum mit Hirnwasser gefüllt ist; d.h. es wird ständig rhythmisch Gehirnflüssigkeit freigesetzt, die sich als Stoßwelle vom Gehirn um das Rückenmark herum bis zum Kreuzbein hin- und herbewegt. Der Schädel kann sich somit ausbreiten und die anderern Anteile des CSS bewegen sich ebenfalls in der Dynamik dieses Atemrhythmus.

Damit lassen sich bestimmte Muskel-, und Sehnenanteile am Hinterhaupt ertasten. 

Je nachdem, an welchen Stellen des Körpers der Patient berührt wird, können unterschiedliche Informationen über z.B. Blockaden oder Hartspann  gesammelt werden. Dadurch gibt es eine gute Möglichkeit, auf Funktionseinschränkungen durch minimalen Zug einzuwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels und der harten Hirnhaut  günstig zu beeinflussen. Dieses Vorgehen steht in direkter Verbindung mit dem „Energiefluss“ .

 

 

Ablauf einer Craniosacralen Behandlung:

 

Zunächst werden verschiedene Körperzonen sanft abgetastet, um den Patienten auf die Behandlung einzustimmen, aber auch um einen ersten Eindruck von den verschiendenen Strukturen des Körpers und die damit verbundenen Widerstände und Einschränkungen zu bekommen.

Dabei wird von unten nach oben palpiert und der erste Teil endet am Kopf, der ja am sensibelsten auf  Berührungen reagiert.

Wenn erforderlich, wird danach der Lumbosacralgelenk, das Kreuzbein, der Rumpfbereich sowie das Becken/Zwerchfell und der Brustkorbeingang entspannt.

Durch die nachfolgende Entspannung der Schädelknochen, sowie des Scheitel,- Stirn-, und Kieferbeins wird die Beweglichkeit des gesamten Systems gefördert. Dies erfolgt in mehreren Stufen.

Eventuell sind noch Freiwindungsbewegungen ("winding-unwinding")  erforderlich, um das festgehaltene, verklebte oder sogar traumatische zusammengezogene Gebiet zu (er)lösen. Ursachen hierbei können auch Unfälle, OP oder Dysfunktionen durch lange Fehlhaltung sein.

Durch geistige Verbindung und nach Absprache mit dem Patienten kann während eines stillen "Befragens" von Organen Rückschlüsse auf deren Funktion getroffen werden und dient der zusätzlichen Diagnose von inneren Organschwächen.

Zum Abschluss werden Ruhepunkte am Kopf aufgesucht, die wichtig sind, um den cranialen Eigenrhythmus in seiner Gesamtheit wieder-zu-beleben. Angrenzende Muskel-, und Bandelemente, die dadurch komprimiert waren, werden auf natürlichem Wege gedehnt.

Verschiedene Handpositionen bieten dabei Varianten von Ruhepunkten.

 

 

 

 

 

 

• Dornmethode:

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s. unter Dorntherapie

 

 

 

• Golgi- Schmerzmethode:

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s. unter Golgi-Schmerztherapie

 

 

 

 

 

• Neuralmassage:

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Im Bereich der Wirbelsäule wird statt der Skribbenmethode die Neuralmassage angewandt, da im Bereich der kleinen Wirbelgelenkskörper eine andere Vorgehensweise nötig ist, um diesen Bereich zu harmonisieren.

Aber auch die bereits vorgearbeiteten Gelenks- und Sehnenanteile können jetzt von alten Verklebungen befreit werden, indem am Gelenkskörper entlang massiert wird.

 

Hierbei wird mit den Daumen und Zeigenfinger durch ein "Abrollen" einer kontinuierlichen Hautfalte links und rechts im Bereich des länglichen Muskelstreckers und der gleichzeitigen punktuellen Stimulation der anderen Finger auf das umliegende muskuläre Gewebe Einfluss genommen und damit auch auf bestehende Verhärtungen.

 

 

 

 

• Skribben

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Die Anwendung einer alten Heilmethode

 

Diese manuelle gelenkschonende Technik ist vor einigen Jahren von Dr. med. Klaus Karsch, einem Naturheilarzt aus dem Allgäu, wiederentdeckt worden, der sie für die heutige Zeit angepasst hat.

 

Die ursprüngliche Namensgebung stammte von Schäfern aus der Lüneburger Heide und sog. "Knochendoktoren" aus dem Allgäu und dem Alpengebiet.

Das praktische Wissen wurde jedoch üblicherweise nur an männliche Nachkommen weitergegeben, und es ergab sich, daß die Methode irgendwann ins Vergessen geriet bzw. aus der Mode kam.

 

Durch die leichte Erlernbarkeit dieser neu aufbereiteten Methode, bei der keine Körperanteile durch gewaltsames Einrenken bzw. provoziert werden, kann ohne weiteres bei entsprechender Bewegungseinschränkung diese Therapie ausprobiert werden.

 

Daher bin ich der Meinung, dass Skribben aufgrund der sanften Dehnung von Sehnenstrukturen, in der manuellen Therapie eine gleichwertige Stellung neben anderen manuellen Therapien finden muss. 

 

Behandlungsablauf:


Diese Gelenk- und Muskeltherapie hat einen direkten Bezug zu unterschiedlichen Erkrankungen am Bewegungsapparat.

 

Die Durchführung der Behandlung folgt nach dem gleichen Schema:

Der Behandler hält mit der einen Hand die betroffene Sehne bzw. Band und fixiert sie, mit der anderen Hand wird das Gelenk durch rhythmische passive Drehbewegungen (vor und zurück) nach kurzer Zeit gelockert. Diese Dehnung der kontrahierten Sehne wirkt sich auf die Schmerzrezeptoren aus.  (Bezug zu alten verklebten Strukturen.) Die an die Sehne angrenzenden Schmerzrezeptoren können auf diese Weise dauerhaft deaktiviert werden, so daß eine sonst auftretende Schmerzweiterleitung an das Nervensystem gehemmt wird.

Durch die Kombination von einem bestimmten Druck und gleichzeitiger passiver Bewegung werden die umliegenden Muskel-, Sehnen-, und Bänderanteile um das Gelenk herum entspannt.

Die Praxis hat gezeigt, dass während des Ablaufes zumeist ein kurzer Schmerz auftritt, der dann nahtlos in die Sehnenentspannung übergeht.

 

Das Entspannen der Sehnenverkürzung und Muskelverkrampfungen am entsprechenden Gelenk bewirkt gleichzeitig eine verbesserte Durchblutung der Muskulatur und Schmerzlinderung der Nerven.

Es sind meist mehrere Behandlungen je nachdem welche Beschwerden in welcher Ausprägung aufgetreten sind, erforderlich, wobei 1 – 2 Behandlungen/ pro Woche angeraten werden.
 

Indikationen:

• Gelenksbeschwerden (Arthritiden, Arthrose)

• Meniskusschäden/ Knorpelschaden am Knie

• Golferellenbogen-,/ Tennisarmbeschwerden

• Unfall-  bzw. Sportverletzungen (Verstauchung, Verrenkungen)

• Sehnenscheidenentzündungen

 

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Heilpraktiker
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Praxisdaten:

Naturheilpraxis & Massage

Stefan A. Mau

Heilpraktiker
 

Kazmairstr. 16
80339 München

 

Öffnungszeiten:

Di./Do.: 8.00 - 22.00

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